KMUs steigern Werbe-Effekte per Social Media Marketing (SMM)

Social Media Marketing ist zwischenzeitlich in aller Munde. Nicht nur die Big Player und Vorreiter moderner, viraler Marketingstrategien, sondern auch die kleinen- und mittelständischen Unternehmen (KMU) nutzen zunehmend die sozialen Netzwerke. Längst ist es kein Geheimnis mehr, dass die Werbe- und Marketingmaßnahmen, die durch Social Media Networks begleitet und gepusht werden, eine ungeheure Kraft und eine extrem schnelle, virale Verbreitung im (weltweiten!) Internet ermöglichen.

Der Grundstein erfolgreicher Social Media Marketingmaßnahmen (SMM) muss bereits in der Planungsphase gelegt und exakt auf die Werbeziele des Unternehmens „zugeschnitten“ werden. „Erfahrungsgemäß macht es wenig Sinn, sich ohne konzeptionelle Planung von externen oder eigenen Werbe- und Marketingfachleuten einen Social Media Kanal zuzulegen, nur weil es modern ist oder weil es alle machen“, so die einhellige Meinung der SMM-Experten.

Werbe-Erfolge und eine schnelle Marktdurchdringung lassen sich jedoch nicht per „Knopfdruck“ und „über Nacht“ erreichen, sondern bedürfen einer umfassenden Vorbereitung sowie einer gezielten, individuellen SMM-Strategie und SMM-Planung.

„Je differenzierter der Mix an Social-Media-Tools ist und je gezielter, klüger in den Dialog mit den Markenbotschaftern, also den Fans, Kunden, Usern oder Verbrauchern, eingestiegen wird, desto eindeutiger und stärker das Ergebnis“, so der Internet-Marketingexperte und Mitveranstalter Daniel Dirks auf dem jüngsten Fachkongress für Internet- und Social Media Marketing (IMK) in Berlin.

Zwischenzeitlich binden die Unternehmen – wir befinden uns bekanntlich im Internetzeitalter – nahezu alle Unternehmensbereiche in ihr Social Media Marketing mit ein. Somit gibt es auch immer mehr Mitarbeiter „aus den eigenen Reihen“, die den wichtigen Bereich Online-Marketing (mit-) betreuen. Bereits 27% aller mittleren und großen Unternehmen, setzen regelmäßig und sehr erfolgreich SMM-Tools (u. a. facebook & Co.) ein.

Soziale Netzwerke (facebook, Twitter, Google+, Xing…) schießen wie Pilze aus dem Boden und der Markt ist längst noch nicht gesättigt. Zwischenzeitlich gibt es über 200 (!) dieser „viralen Informations- und Werbe-Verbreitungsmaschinen“ und ungeahnte Möglichkeiten der weltweiten Vernetzung und des globalen Absatzes. In den USA nutzen bereits über 2/3 der 100-TOP-Unternehmen „facebook“. Nur „facebook“ alleine hat rund 900 Mio. (!) Mitglieder, die einen Wert pro Kunde von ca. 170 $ haben. An diesen Zahlen lässt sich sehr deutlich der Wert der sozialen Netzwerke und deren Mitglieder ablesen.

Hinzu kommen noch die sog. Instant-Messaging-Tools wie ICQ, Skype & Co. Aber auch Suchmaschinen und die zahlreichen Blogs, die durch ständige Aktualisierung und zielgruppenspezifischer Informationen an Marketingpower und Werbewirkung gewinnen, partizipieren am weiterhin unaufhaltsamen SMM-Trend.

Wenn sich die KMUs - mit Blickrichtung auf diese enorme Kaufkraft, die zudem kostenfrei erreicht werden kann - der faszinierenden Werbe-Wunderwaffe Social Network Marketing erst einmal bewusst werden, und ihr Marketing noch gezielter in diese Kanäle drücken, wird es nochmals eine vollkommen neue Werbe-Dimension geben.

„Wer nicht mit der Zeit geht, der geht mit der Zeit!“

So erhalten z. B. Mitarbeiter ein „Xing-Konto“ auf Firmenkosten, um sich mit potenziellen Kunden zu vernetzen, über Fach-Gruppen diverse Themen zu diskutieren, Produkte und Dienstleistungen zu verkaufen oder neue Mitarbeiter und Aufträge zu gewinnen!

Folgende Fragen sollten sich im Kontext des SMM die Unternehmer oder Werbeverantwortlichen stellen, bevor Etats für Marketing und Werbung leichtfertig freigegeben und schlechtestenfalls in den Sand gesetzt werden:

  1. Ist mein Unternehmen überhaupt dazu in der Lage, SMM durchzuführen?
    Sobald Sie den umsatzsteigernden Effekt von (SMM-) Werbemaßnahmen zur Verfügung stellen, muss ein in- oder externer „SMM-Beauftragter“ eingesetzt werden, der die zusätzlichen Aktionen auch begleiten- und bedienen kann. Alles andere wäre fahrlässig und schädigt das Image. User erwarten den echten Dialog, Antworten auf ihre Fragen und eine Würdigung ihrer Kommentare. Alles ist zwar mit ultrakurzen Amortisationsstrecken darstellbar, jedoch „…muss es jemand machen, der diesen zusätzlichen Werbe- und Umsatzkanal betreut und belebt!“

  2. Welche Themen oder Produkte möchte Ihr Unternehmen kommunizieren?
    Es gibt eine nahezu grenzenlose Anzahl an Themen, die ich viral im Netz verteilen kann oder als Feedback-Staubsauger veröffentlichen oder installieren kann.

    Hier nur einige Beispiele:

    • Werbe- und Marketingaktionen (Markteinführung neuer Produkte oder Dienstleistungen per Web-Video)!
    • Mitarbeitersuche (Personal Recruiting) per Web-Anzeige.
    • Bereitstellung von Video-Boxen, um Video-Testimonials anzufordern.
    • Einladungen zu Messen, Veranstaltungen oder sonstigen Events!
    • Pressearbeit (Verteilen der Artikel und Videos über Presseportale)!
    • Mein Netzwerk erweitern, Synergien starten und Neukunden gewinnen
  3. Welche SMM-Kanäle gibt es? Welche sind für mich geeignet?
    Clevere Unternehmen nutzen zeitgleich mehrere Kanäle. Und zwar die, die am besten zu ihren Produkten und/oder Dienstleistungen passen und die stärkste Performance entwickeln. Nutzen Sie Kanäle, die eine exakte Analyse Ihrer Aktivitäten zulassen. Schließlich ist es von Bedeutung, dass Ergebnisse von Marketing- und Werbekampagnen gemessen werden können und ein laufender Abgleich stattfinden kann.

  4. Insbesondere aber dann, wenn es um die Neuausrichtung des Werbe-Etats oder um eine „unterjährige“ Einbindung neuer, zeitgemäßer Werbetools geht, müssen per Knopfdruck objektiv auswertbare Ergebnisse - im Gegensatz zu „gefühlten Einschätzungen“ - präsentiert und überprüft werden können.

    Streicht die Werbeabteilung (oder die beauftragte Agentur) zum Beispiel eine wöchentlich erscheinende Anzeige in einer regionalen Zeitung und setzt sie stattdessen oder ergänzend Videomarketing (Video-Feedback, Videotestimonials) ein, sollte man den Response nach einer gewissen Vorlaufzeit messen. Liegen die Ergebnisse auf dem Tisch, erkennen die Unternehmen sehr schnell die Effizienz des eingesetzten Werbe-Kanals und können die Werbe- und Marketingstrategien anpassen oder vollkommen neu ausrichten.

    Die stärksten und wichtigsten Teilnehmer der Marktwirtschaft sind bekanntlich die KMU, also die kleinen und mittleren Unternehmen mit (laut EU) weniger als 250 Beschäftigten. Über 99% (!) aller Unternehmen gehören zum Kreis dieser Umsatzproduzenten und suchen regelmäßig nach sinnvollen Alternativen und modernen, effizienten Werbekanälen und Werbetools. Daher werden diese zunehmend auf zeitgemäße Marketingtools - wie Video-Marketing (Referenzen und Statements per Video, Video-Testimonials) – als attraktive und sehr smarte Absatzkanäle einsetzen, um die enorme Reichweite und die „virale Verbreitung im Netz“ für ihr (Online-) Marketing zu nutzen.

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